zukunft

     

 

Meins bleibt Meins

Ort: Dinslaken, Altmarkt

Zeit: 24.06.2017, 19:30 Uhr

Zum neunten Mal stellen wir uns mit unserem Programm dem aktuellen Zeitgeist entgegen, prallen aber diesmal mit „Meins bleibt meins“ an alltäglichen Egoismen ab. Am Arbeitsplatz, im Straßenverkehr, im Urlaub, am Discounter-Wühltisch, im Klassenzimmer, oder einfach nur im Gespräch scheint es aussichtslos, auf die Spuren einer gehofften „Restkultur“ zu stoßen. Stattdessen sicher auf die als Erkenntnis getarnte Meinung, auf das Recht-Haben - nicht das Recht-Sein - auf die zur Sensationsnachricht gestylte Information und die lähmende Wirkung der Dinge, die man endlich einmal tun müsste. Bei derartiger Desillusion geriete dieses Programm zum Trauerspiel, wären da nicht jene fünf Akteure, die gewohnt exzessiv Worthülsenentlarvung betreiben. Da lehrt der Sprachprofessor im Deutschunterricht die Hergeflüchteten nach den Unregeln der Sprachkunst Meins und Deins zu unterscheiden. Da avanciert der Eine-Welt-Laden zum Marktführer im Weltgeschäft, der Tupperwarenschrank zur Intimzone und die Talkshow zum Schlachtfeld derer, die nichts zu hören haben. Das „Ich habe also bin ich“ unserer Zeit spiegelt RESTKULTUR mit „Meins bleibt Meins“, obwohl es dabei singt und lacht!